Zwischen den Stühlen.

Das ist so eine Sache, so ein bisschen zwischen den Stühlen, zwischen den Projekten zu stehen und nicht zu wissen, wie es weitergeht.

Ach, natürlich hab ich genug zu tun. Mehr als genug. Ich weiß nur nicht, was im Moment wohl Priorität hat, weshalb ich Angst habe, mich mit Herz und Kopf und Bauch und vollem Körpereinsatz in dieses Projekt zu werfen oder in das andere. Darum sitze ich immer noch ein bisschen paralysiert in der Gegend. Wenn ich mich nämlich jetzt in ein Projekt hineinwerfe, und dieses Projekt dann plötzlich weichen muss, weil etwas Anderes dann plötzlich wichtiger oder eiliger wird, weine ich diesem verlassenen Projekt jämmerlich hinterher, wie klein es auch sein mag. Ich will das nächste Buch schreiben, mit Haut und Haar und allen Sinnen. (okay, ein bisschen was anderes gäb’s nebenher auch noch zu tun, aber hey, das sind kleine Baustellen für zwischendurch.) Ich will diesen nächsten Roman atmen, ich will mich ganz nach ihm ausrichten, mein Leseverhalten, die Speisen, die ich auf den Tisch bringe. Ich will ganz in dieser einen Geschichte leben, und am liebsten wüsste ich jetzt sofort, welche das ist, in die ich da für die kommenden Wochen und Monate so vollends eintauche.

Warten wir noch ein bisschen. Ich halte euch auf dem Laufenden …

Ein Gedanke zu „Zwischen den Stühlen.

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