Oh, ich bin Blogging Queen!


Wer mich in den letzten Wochen ein bisschen beobachtet hat, durfte Folgendes feststellen:
1. ich blogge wieder mehr.
2. ich treibe mich vermehrt bei Lovelybooks herum.

Okay, um 2. mitzubekommen, müsste man mich schon ein bisschen im Netz stalken, aber ich habe mich dort in den letzten Tagen/Wochen mal ein bisschen eingefuchst. Bisher war mir Lovelybooks immer zu groß, zu unübersichtlich, zu viel, zu weiß nicht. Es war mir halt suspekt. (was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht, ihr versteht.) Aber dann fand ich doch ein bisschen Gefallen daran, habe mich mal umgeschaut, auch meine Rezensionen stelle ich dort jetzt mit ein. Und jetzt habe ich mich das erste Mal für eine Aktion von Lovelybooks beworben: Blogging Queen gesucht!

Es ist ganz einfach: Das Team von Lovelybooks suchte sieben Bloggerinnen, die schon jetzt, einige Monate vor Erscheinen des Buchs, Jutta Profijts Roman „Die Blogging Queen“ lesen und mit der Autorin und ihrer Lektorin darüber reden. Whoa, das fand ich erstmal nur eins: spannend! Noch viel besser, weil ich zu den sieben glücklichen Gewinnerinnen gehöre! Wir bekommen jetzt in wenigen Tagen die Druckfahnen zugeschickt, in denen wir nach Herzenslust schmökern, lesen, Anmerkungen machen (!) und uns im kleinen Kreis austauschen dürfen.

Ich hab natürlich erstmal gezögert. Wieder mehrere Gründe:
1. Ich hab doch so wenig Zeit! (dass das kein Grund ist, naja. Ich hab _nie_ Zeit für irgendwas, wenn’s danach ginge.)
2. Ich fühle mich nicht als Blogging Queen. Jetzt mal ehrlich: ich piesepömpel hier mehr schlecht als recht mehr griesgrämig denn strahlend vor mich hin. Blogging Queen, da stell ich mir was rosa glitzriges vor. Ich bin ja so gar nicht rosa glitzrig.
3. und vermutlich der Grund, wieso ich ein bisschen länger gezögert und drüber nachgedacht habe: Jutta Profijt ist eine Kollegin. Ich kenne sie noch nicht, und ich habe noch nie ein Buch von ihr gelesen.

Egal, ich bin dabei. Und da ich nächste Woche eh mal wieder ein paar Tage zahnbedingt nicht arbeiten kann, ist so ein bisschen Lektüre (ich hab ja nichts zu lesen!), bei der ich auch noch ein bisschen was anmerken darf (kleine, intellektuelle Herausforderung, damit ich mit dem Zahn nicht gleich noch den Verstand verliere), genau das Richtige für mich:

Stewardess Millie ist sauer: Kurz vor ihrem 30. Geburtstag macht eine schwere Ohrenentzündung sie für Wochen fluguntauglich. Die Geburtstagsparty in der Karibik fällt also flach. Als Trost darf Millie das luxuriöse Penthouse einer Freundin hüten und dabei auch das neu entworfene Programmdesign zur Erstellung eines Blogs testen. Schnell erkennt Millie, dass sie dabei endlich ihre geheime Leidenschaft für Mode, Styles und Trends ausleben kann. Aus dem Testlauf wird Ernst. Der Blog »Millie’s Magazine« schlägt ein wie eine Bombe, die Modewelt steht Kopf. Doch als plötzlich der attraktive Polizist Frank Stahl vor der Tür steht, der einen international gesuchten Betrüger auf Millies Blogfotos entdeckt hat, bekommt es Millie mit der Angst zu tun. Um ihr virtuelles Glamourleben aufrechtzuerhalten, verstrickt sie sich in immer wildere Lügengeschichten …

(Naja, und damit mir das jetzt nicht gleich zu Kopf steigt mit der Blogging Queen, dafür ist gesorgt. Hrm. Ich krieg das Cover hier nicht reingebastelt, weil ich immer noch nicht mein neues Notebook ordentlich eingerichtet habe. Eine Schande.)

6 Gedanken zu „Oh, ich bin Blogging Queen!

  1. Nein, also rosa glitzernd bist Du weiß Gott nicht, da sind wir uns ja mal einig, zur Zeit hab ich das Gefühl, Du badest eher in Orange, so wie ich in Grün.

    Ich find es spannend und laß Dir einen verschnüffelten Gruß hier.

    Umärmler
    Caia

    • Ich bade nicht in orange, ich BIN orange! Aus allen Poren glitzert und strömt es grad orange, hab ich so das Gefühl! (grün, eh? Ist bei mir grad völlig abgemeldet.)

    • Hallo Blogging Queen Aleksandrah! Ich bin ja auch schon irre gespannt, wie’s wird. Das erste Durchblättern der Fahne machte auf jeden Fall Lust aufs Lesen. ;-)

    • Naja. Außer, dass ich selbst ständig solche Druckfahnen zugeschickt bekomme, weiß ich ja nicht mehr als ihr! Ich darf zwar bei Kolleginnen immer mal wieder gegenlesen, aber dass ich so spät noch in den Prozess der Buchentstehung reinplinsen darf, hatte ich auch noch nie.

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