Ein Rückschlag.

Eigentlich sollte ich mich nicht entmutigen lassen, wenn es Rückschläge gibt. Vor allem nicht, wenn ich weiß, dass meine Arbeit gut ist. Dass ich’s kann und dass eine Ablehnung meines Projekts nicht das Ende der Welt bedeutet, sondern im Grunde die Chance auf etwas Anderes bieten kann.

Aber heute geht das nicht. In mir macht sich Trauer und eine große Portion Wut breit. Enttäuschung, das auch. Gar nicht gegen jemand bestimmtes. Die Umstände waren halt nicht so. Es sollte nicht sein. Man kann die Reihe Platitüden beliebig fortsetzen. Die Fakten bleiben: Kurz vor knapp und eigentlich mit viel Rückenwind ausgestattet ist ein Projekt gescheitert, obwohl es bisher kein bisschen nach Scheitern aussah. (im Gegenteil!)

Und nun?

Mir kommt es so vor, als wäre dies die Steigerung der miesen Laune, die mich jetzt schon einige Zeit umfängt. Als wär’s jetzt einfach noch ein bisschen mehr, ein höheres Level erreicht, und die spannende Frage ist, ob ich das jetzt auch aushalte. Es ist ein Herzensprojekt, aber die Vorstellung, jetzt wieder bei Null anfangen zu müssen, macht mich mutlos. Ich kann das nicht. Hier läuft so vieles im Moment schief, ich habe mich daran geklammert, dass wenigstens diese Sache gut ausgehen würde, und jetzt klappt nicht mal das.

2 Gedanken zu „Ein Rückschlag.

  1. Hey :)
    Lass dich nicht so runterziehen – auch nicht von dir selbst.
    Vielleicht solltest du dieses Projekt einfach eine Weile ruhen lassen, um Kraft und Nerven zu tanken – um dann wieder richtig und mit Herzblut dabei zu sein.
    Ich drück dich mal ganz lieb *knuff*
    Liebe Grüße
    Lisa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.