Yay! Ich perfektioniere das Trödeln rund um den Midbookblues! Eigentlich wollte ich Donnerstag wieder mit Schwung ins Manuskript. Und ursprünglich wollte ich ja auch, dass das Buch bis Ende Mai fertig ist. Wie ihr seht, hat beides nicht geklappt. Und das hat ja auch System; ich brauch keinen Druck von außen. Ich brauch es, ordentlich herumzutrödeln, damit der Druck in mir dann mal ordentlich an Fahrt gewinnt. Könnte dann die nächsten Tage soweit sein. Man darf gespannt sein; vermutlich wird es dann wieder überirdisch.
Trödeln hieß heute auch: den halben Tag (ungelogen!) im Bett verbringen. Zwar falle ich frühvogelhaft immerimmerimmer vor acht aus dem Bett, aber nach zwei Stunden Gelangweile habe ich mich wieder dorthin verkrochen; auch, weil ich seit Langem mal wieder Schulterschmerzen hatte. WTF?! Erst dieser ominöse Muskelkater, dann Kopfweh, nun dies? Körper, ich weiß, dass du da bist. Aber wisse du: ich will morgen früh laufen. Und von dir lass ich mich davon mal so gar nicht abhalten. Blödmann!
Irgendwann immerhin fürs Frühstück aufgestanden, eine halbe Stunde später (so gegen eins), aber wieder ins Bett gefallen. Und bis vier gepennt. Kinners, das war herrlich dekadent! Aber auch ein bisschen peinlich. Ich schlaf nämlich neuerdings mittags immer so ein bis zwei Stunden. DAS ist dekadent! Aber ich mag auch nicht undekadent werden. Weil ich nämlich mit sechs bis sieben Nachtstunden, ach rechnet es euch selber aus. Für eine, die im Winter so zwischen fünf und sechs Stunden Schlaf hatte pro Nacht, ist das hier Puderzucker.
Dann hab ich den Crockpot ausprobiert. Hühnerfrikasse! Geschmeckt hat’s schon mal, nur muss ich da noch ein bisschen am Feintuning arbeiten. So ein Crockpot verlangt ja, dass man nicht so viel würzt, was ich getan habe. Ende vom Lied war, dass es mir ein bisschen fad war, und ich bin nun wirklich keine Ziege, die am Salzleckstein hängt. Also erstes Fazit: super Sache, nur muss ich das Kochen mit dem Ding wohl erst lernen. Was ich tun werde; nächste Woche steht Bolognese-Sauce auf dem Programm.
Ansonsten? Still ruht der See. Eine relativ ruhige Woche liegt vor mir, dreimal Laufen im Kalender, ein Haufen soziales Geräusch am Mittwoch. Am Wochenende wollen die Schwiegertiger irgendwas von uns, ich glaube, frühstücken. Das freut vor allem den Liebsten sehr, den Superfrühstücker. (Aber er ist selbst schuld! Ist sich ein Geburtstagsgeschenk für seine Ma gewesen.)
Was ich wieder können will: Lesen. So richtig schön abtauchen. An guten Büchern mangelt’s nicht, ebenso wenig an gutmeinenden Tipps. Trotzdem komm’ ich nicht inne Hufe. Vielleicht gibt’s ja doch Tipps? Ich schlaf beim Lesen im Moment spätestens nach 10 Seiten ein.
Jetzt bin ich müd’. Ich könnt’ noch eine Mail schreiben, aber dann ist Bett angesagt. Finito, Augen zu. Das mit den Schultern ist zu zu zu blöd und zieht schon wieder in die Handgelenke. Ja, man stelle sich hier ein genervtes Schnaufen vor.
Kristin Hannah, Ein Garten im Winter.
Hab lange nicht an zwei Abenden hintereinander bis 12 gelesen, konnte es nicht aus der Hand legen.
Vielleicht ist das was für Dich?
LG dalasse!
Hm, okay! Das werde ich mir mal angucken …