Die Weihnachtskrippe. (36)

Wir sind eine Familie, in der nichts Religiöses altiv gelebt wird. Der Liebste war nie Mitglied in einer Kirche, und für mich ist dieses Thema auch ferner denn je. Ich würde mich als wohlwollende Agnostikerin bezeichnen.

Trotzdem sind wir uns einig, dass Weihnachten im Laufe der Zeit zu einem Familienfest geworden ist; weg von den christlichen Wurzeln (die ja im Grunde auch nur einst heidnischen Bräuchen angepasst wurden) hin zu einem Jahresabschluss, den man im Kreis der Lieben verbringt. Die Weihnachtsgeschichte gehört – wie auch andere Bibelgeschichten – zum Kanon dessen, was wir unserem Kind vermitteln möchten. So.

Jetzt stellt sich mir die Frage nach der Weihnachtskrippe. Ja, nein – und wenn ja, welche? Und überhaupt – wieso fallen mir so viele Dinge erst jetzt ein, nachdem wir da unser Familiending machen und Traditionen begründen? (die Antwort steckt ja schon in der Frage …) Auf jeden Fall beobachte ich gespannt, wie ich vieles neu beginne, anders mache … Und wie viele Erinnerungen daran, wie früher in unserer Familie Weihnachten gefeiert wurde, wieder hochsteigen.

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